Der Boden ist die verborgene Lebensader unseres Planeten – und eines seiner letzten großen Rätsel. Der Ökologe Frank Ashwood nimmt uns mit zu außergewöhnlichen Schauplätzen – von den chinesischen Schwarzerde-Ablagerungen über das grönländische Eisschild bis zu den Urwäldern Neuseelands – und legt dabei eine Bodenschicht nach der anderen frei.
»Der Autor hat das Talent, mit seiner seit der Kindheit gehegten Begeisterung für den Boden anzustecken.« – Frankfurter Allgemeine Zeitung


Wir erkunden die Wunderkammern der winzigen Erdreichbewohner und erfahren, wie dort Dünger für unser Getreide erzeugt, gewaltige Mengen Kohlenstoff gebunden oder Wasser gespeichert und gefiltert wird. Ashwoods spektakuläre Nahaufnahmen machen die kleinsten Wesen sichtbar.
»Wer glaubt, die meisten Wunder der Natur seien über der Erde oder im Wasser zu entdecken, hat das Buch von Frank Ashwood noch nicht gelesen.« – Deutschlandfunk Kultur – Studio 9
Oft heißt es, um das Staunen über die Welt zu lernen, müssten wir nach oben zu den Sternen blicken. Aber vielleicht sollten wir lieber nach unten schauen?
Ashwood schreibt gegen Ende seines so informativen wie beunruhigenden Buches: „Ich träume von dem Tag, an dem Bodenorganismen so leidenschaftlich respektiert und geschützt werden wie charismatische oberirdisch lebende Tiere“. Aber sie sind uns halt so verflixt fern. Und sehen so anders, so wenig niedlich aus. Ob es hilft, wenn Ashwood beteuert (denn so hat sich das Leben nun mal entwickelt): „Wir sind eben auch bloß Würmer mit Gliedmaßen.“ – Frankfurter Rundschau






