Mit seinen vielen tausend Ölbildern, Zeichnungen und Aquarellen und seinen kunsttheoretischen Schriften gilt Paul Klee (1879-1940) als einer der intellektuellsten und produktivsten Künstler der europäischen Kunst im 20. Jahrhundert. Seine eher kleinformatigen Bilder zeichnen sich durch ihren philosophischen Bezug und ihre feine Nuanciertheit in Form, Farbe und Schattierung aus.
Klees Stil bildete sich durch die frühe Verbindung zur deutschen Expressionistengruppe Der Blaue Reiter aus, und seine Verwendung von Farbe veränderte sich vor allem auf einer Reise nach Tunesien 1914. Nach dem Krieg lehrte er am renommierten Bauhaus, wo er in seinen Vorträgen, wie auch zunehmend in seiner Kunst, das symbolische Potenzial von Farbtönen und geometrischen Formen betonte.
Klee wurde auch vom Kubismus, von Lyrik, Musik, Literatur, Sprache und der schlichten Kraft von Kinderbildern inspiriert.
Hier eine schöne Auswahl seiner Gemälde als hochwertige Kunstpostkarten.

Apfelpapier ist ein Recyclingpapier, das aus den Pressrückständen der Apfelsaftproduktion hergestellt wird. Über 400.000 Tonnen Fruchtabfälle fallen europaweit pro Jahr an. Dieser Trester musste bisher entsorgt werden, da er wegen Pilzgefahr weder auf dem Feld ausgebracht werden darf noch als Tierfutter eingesetzt werden kann.
Um das Apfelpapier herzustellen, werden die zellulosehaltigen Obstreste getrocknet und zermahlen und anschließend zu Ökopapier weiterverarbeitet. Dieses Papier ist genauso widerstandsfähig wie herkömmliches Recyclingpapier und lässt sich genauso gut bedrucken und weiterverarbeiten.
Riecht Apfelpapier nach Äpfeln? Leider nein. Aber es hat eine ganz eigene, feine Struktur. Hat man ein Produkt aus Apfelpapier in der Hand, merkt man sofort, dass es sich um etwas Besonderes handelt!






