Geradezu visionär waren die von Bernard Lievegoed in den 1960er Jahren gehaltenen Vorträge für junge Menschen. Darin beschreibt er plastisch und lebendig die Herausforderungen an unser Erkennen und Handeln, die das 21. Jahrhundert der Menschheit stellt. Was damals skizziert wurde, ist heute aktuelle, dringliche Realität.
Die hier gesammelten Vorträge des legendären Gründers des Instituts für Organisationsentwicklung wurden 1965 in Spring Valley nahe New York für junge Amerikaner gehalten, Vorträge für Menschen, die mit den zentralen anthroposophischen Gedanken vertraut sind. Sie wurden gehalten im Hinblick auf das letzte Drittel des Jahrhunderts. Was sind die Aufgaben der Anthroposophie, was ist überhaupt die Aufgabe des Menschen?
„…werden wir die Fähigkeit entwickeln müssen, das Gute zu tun! Wir wissen vielleicht, was wahr und was richtig ist. Doch wissen, was richtig ist, ist nicht dasselbe, wie tun, was gut ist.„
Manches, was hier als Zukunft geschildert wurde, ist jetzt schon Wirklichkeit und damit nur deutlicher und dringlicher geworden.
Am Ende des Bandes noch ein Dialog: 2 Jahre vor seinem Tod führte Ramon Brüll ein Interview mit Lievegoed, das damals auch in der Zeitschrift info3 abgedruckt wurde. Im Rückblick auf das Vorausschauen von damals sehr lesenswert!







