Deutschland steht an einem historischen Wendepunkt: Erstmals seit 1945 wird im Jahr 2025 ein migrationspolitischer Entschließungsantrag im Bundestag angenommen – mit Unterstützung der AfD, die vom Verfassungsschutz wegen rechtsextremer Bestrebungen beobachtet wird. Die Erklärung zur Begrenzung der Zuwanderung sieht unter anderem eine vollständige Schließung der deutschen Grenzen vor. Ein Paradigmenwechsel kündigt sich an: Weg vom Schutz von Geflüchteten, hin zu Abschottung und Abschreckung.



Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes begibt sich auf die Suche nach den Ursachen dieser politischen Zäsur und nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine aufrüttelnde Reise. Die Dokumentation beginnt an den europäischen Außengrenzen, wo eine andauernde humanitäre Katastrophe auf staatliche Ignoranz trifft, aber auch auf ziviles Engagement. Sie begleitet einen Rettungseinsatz auf dem Mittelmeer, dokumentiert die katastrophale Lage aus der Luft und erzählt die Geschichten von Überlebenden, die trotz Gewalt und tödlicher Risiken den Weg nach Deutschland gefunden haben.



Stimmen zum Film:
„Dem Rechtsruck, der so oft sprachlos macht, fliegen knapp zwei Stunden geballte Fakten, Fassungslosig- und Einfühlsamkeit entgegen.“ – Frankfurter Rundschau
„Ein eindrücklicher Film, der uns das Wegschauen unmöglich macht.“ – NDR
„Der Film macht die Absurdität greifbar, in der wir leben.“ – taz
„Dieser Lockdown der Menschlichkeit muss beendet werden. Flucht ist kein Verbrechen. Und Migration ist eine zivilisatorische Notwendigkeit.“ – Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung
20 % der Gewinne gehen direkt an das Förderbündnis des Films:
Sea-Eye, Sea-Watch, PRO ASYL, United4Rescue, German Doctors und das mennonitische Hilfswerk!
Bonusmaterial:
Zusatzfilm von Maik Lüdemann: Minden Replying






