Das Caféhaus der unbegrenzten Möglichkeiten
Christian Buckard

Café Babylon

Berlin, Romanisches Café 1913 -1933

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Christian Buckard hat zahlreiche bislang unbekannte Berichte von internationalen Gästen ausfindig gemacht. In großartigen Szenen lässt er die Atmosphäre dieser einmaligen Ideen-, Klatsch- und Meinungsbörse spürbar werden.

Der Glanz des „Romanischen Cafés“ erstrahlte einst bis Paris, New York und Tokio. Hier traf man alle an: Bertolt Brecht, Mascha Kaléko und Joseph Roth, Egon Erwin Kisch, Marlene Dietrich und Albert Einstein. An den Marmortischen entstanden Bücher und Filmideen, wurden Kunstrichtungen geboren, wurde gestritten und geträumt – bis die Nazis die Lichter ausmachten. Christian Buckard erzählt die Geschichte der schillernden Cafébewohner in seinem mitreißenden Buch.

In den Goldenen Zwanzigern war das «Romanische» das berühmteste Café Berlins: das „Industriegebiet der Intelligenz“, das „Caféhaus der unbegrenzten Möglichkeiten“. Durch seine Drehtür kamen Tag für Tag und Nacht für Nacht die Schriftsteller, Schnorrer und Journalisten, Maler und Bühnenstars, Prostituierte und Politaktivisten. Darunter waren auch viele Flüchtlinge und durchreisende Bohèmiens aller Länder, mit denen sich Ideen von Stadt zu Stadt verbreiteten. 

Man träumte von einer besseren Zeit, einer neuen Kunst, von blitzschnellen Atomen und Filmkarrieren, einer warmen Mahlzeit oder der Liebe. Zu Beginn der Dreißigerjahre war das Café allerdings bereits ein gefährlicher Ort: Jederzeit mussten die Gäste mit Überfällen der Nazis rechnen. 

Christian Buckard hat zahlreiche bislang unbekannte Berichte von internationalen Gästen ausfindig gemacht. In großartigen Szenen lässt er die Atmosphäre dieser einmaligen Ideen-, Klatsch- und Meinungsbörse spürbar werden. Dank des Romanischen Cafés fühlte sich Berlin – ein „paar leuchtende Jahre“ lang – fast an wie das Zentrum der Welt.

Pressestimmen

„Wenn es jemals in der deutschen Hauptstadt einen ‚place to be‘ gab, dann war es das Romanische Café. Jetzt kann man es in einem mitreißenden Buch wieder erleben. … Buckard hat sein Buch mit jener ansteckenden Munterkeit geschrieben, die spüren lässt, dass er sich nicht nur thematisch, sondern auch stilistisch auf der Höhe der Weimarer Republik bewegt.“ – WELT

„Es ist ein Buch, das glücklich macht. Und zutiefst traurig, wenn man am Ende mit Christian Buckard zuschauen muss, wie die Nazis es mit Gewalt und Aufhetzung schafften, die junge, verletzliche Republik erst in Angst und Schrecken zu versetzen und dann zu zertrampeln.“ – Leipziger Zeitung

Christian Buckard ist freier Autor, Journalist und Filmemacher. Für seine journalistische Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet.

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